Beyond Reasonable Doubt

A life scientist’s thoughts on life science, evolution, religion and a bit of anything
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"Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?"

- Douglas Adams, The Hitchhikers Guide To The Galaxy


Porsche steigert Absatz – Was tun, wenn alle einen Porsche fahren?

Gerade habe ich gelesen, dass der Autobauer Porsche seine letzten Quartalszahlen veröffentlicht hat. Von August bis Ende September 2010 hat Porsche insgesamt 21.218 Fahrzeuge an den Mann (oder auch die Frau) gebracht. Vor allem der Porsche Cayenne und der Porsche Panamera sind momentan gefragt. Von den weltweit abgesetzten 21.218 Sport- und Geländewagen wurden 2.318 Stück an Kunden in Deutschland ausgeliefert.

Ich würde mal gerne wissen, wie viele davon wohl in Hamburg gelandet sind. Denn hier in der schönen Hansestadt fahren eine ganze Menge Autos der Marke Porsche durch die Gegend. Und es werden, so meine subjektive Meinung, immer mehr.

Steigende Absatzzahlen lassen auch die Herzen der Porsche-Aktionäre höher schlagen. Die Porsche Aktie hat sich auf den ersten Blick doch recht anständig entwickelt. Gerade seit Ende Oktober steigt die Aktie von Tag zu Tag.

Porsche Aktie – 12-Monats-Chart

Porsche Aktie

Doch nun noch einmal zurück zu den ganzen Sport- und Geländewagen der Marke Porsche auf Hamburgs Straßen. Schon mal in den Straßen Alter Wall, Neuer Wall oder Große Bleichen auf die Autos geachtet?

…und Za(c)k!

Ich bin seit Maniac Mansion und Leisure Suit Larry ein riesen Fan von Adventures. Leider ist in dieser Richtung in den letzten Jahren (eigentlich seit Day of the Tentacle und Sam & Max) kaum noch was vernünftiges auf den Markt gekommen (meiner Meinung nach zumindest).

Um so begeisterter war ich gestern, endlich vom Release von Zak McKracken 2 zu lesen. Ich hatte das Projekt mit dem Untertitel Between Time And Space zwar vor einiger Zeit (in Jahren messbar) schon mal in den Bookmarks, aber da dort ziemlich lange nichts passiert ist dachte ich, das hätte sich wohl erledigt. Nun ja, jetzt kann man sich das vom ersten Eindruck her sehr gelungene Adventure kostenlos runterladen (immerhin 2 GB). Die Steuerung basiert auf dem guten, alten Verbensystem mit Inventar, das aus mir unbekannten Gründen in der Entwicklung kommerzieller Titel seit Jahren vollständig ignoriert wird. So, alles weitere erklärt sich nach dem wie gesagt kostenlosen Download von selbst – ich will jetzt spielen …und Za(c)k! ;-)

Abgefahren

Nerds. :-D

[via]

Buchempfehlung

Heute gibt’s endlich mal wieder ein vernünftiges Update, das sogar länger als zehn Zeilen ist. :-)

Ich habe mir auf einen Tipp von Scheff hin vor ein paar Wochen das Buch The Biology of Cancer von Robert Weinberg bestellt. Es ist ziemlich neu (1. Ausgabe von Mai 2006, das Paperback ist glaube ich erst 2007 erschienen), im Moment also so aktuell wie es eben geht. Abgerundet wird es durch die allgegenwärtige CD mit allen Abbildungen, zusätzlichen Informationen usw. und ein Poster mit den wichtigsten Cancer Pathways von Cell Signaling. Das ist zwar gewohnt unübersichtlich, sieht dafür aber gut aus.

Der Autor ist natürlich selbst Krebsforscher und hat immens wichtige Beiträge zum Verständnis von Krebserkrankungen geleistet. Den meisten die sich schon mit dem Thema befassen dürfte er sowieso ein Begriff sein.

Nun aber zum Buch: Ich muss zugeben, dass ich selbst erst zu einem guten Drittel durch bin. Zuerst hat mich der Versand vom Lesen abgehalten, denn das Buch war drei Wochen unterwegs. Ich habe es bei Amazon.com bestellt, so hat es mich am Ende nur 38 Euro und eine Fahrt zum Zollamt gekostet. Den Umweg kann ich beim derzeitigen Dollarkurs also nur jedem ans Herz legen… Danach hat mich auch noch das neue Buch von Ken Follet aufgehalten, dass immerhin 1200 Seiten stark und ebenfalls sehr zu empfehlen ist. ;-)

Wie auch immer, das Buch ist vorwiegend als Lehrbuch konzipiert und beginnt mit einer recht knappen Einführung in das benötigte Vorwissen, von Darwin und Mendel bis zu etwas molekularbiologischem Grundwissen. Dabei bemerkt man auch von Anfang an die Stärke des Buches: Es werden selten nur die Erkenntnisse zusammengefasst, sondern meist auch auf die Geschichte eingegangen, welche Gedanken und Experimente zu diesen geführt haben und wie sie durchgeführt wurden. Das macht den Text nicht nur plastischer, sondern auch interessanter zu Lesen.
Natürlich gibt’s dazu jede Menge Abbildungen, Zusatzkästen mit weiterführenden Informationen usw.

Es würde jetzt zu weit gehen, den Inhalt hier zusammen fassen zu wollen. Es wird eben, so weit ich das beurteilen kann, praktisch jeder Aspekt der aktuellen Krebsforschung beleuchtet und der Stand der Dinge präsentiert.

Das Buch ist also nicht nur als Lehrbuch für Studenten der Life Sciences interessant, sondern auch für Forscher, die ein paar Lücken schließen und/oder sich ein möglichst vollständiges Nachschlagewerk ins Regal stellen möchten.

Re-Pet

Lese gerade im Wissenschaftsteil der NYT: Eine in Seoul ansässige Firma hat den ersten Auftrag für einen Klon-Hund erhalten. Eine Kalifornierin lässt ich für schlappe $150.000 ihren guten alten Booger in der Version 2.0 nach Hause liefern. Als Template hält ein Ohr des verstorbenen Caniden her, das Sie rechtzeitig in ihrem Eisschrank cryokonserviert hat. (Urks. Zwischen Pizza und Vanille-Eis wahrscheinlich. Man ist das kaputt.)

Erinnert mich gerade an den Schwarzenegger-Streifen The Sixth Day (war doch der, oder?). Science-Fiction goes real-life… Ob das jetzt Sinn der Sache ist darf finde ich gerne diskutiert werden. Das wäre doch mal ein Thema für die Kirchen. Dann könnte man die Leute bei ihrer sinnvollen Forschung an ESC in Ruhe lassen.